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Entscheidung
in Hessen zur Weiterbeschäftigung „angestellter
Lehrer auf Zeit” nach den Sommerferien
Nachtrag
zum Artikel:
(31.3.2009) In Hessen werden angestellte Lehrer auch
nach dem Regierungswechsel nicht mehr arbeitslos in
die Sommerferien entlassen. Dies wurde zwischen der
Gewerkschaft GEW und dem Kultusministerium vereinbart.
Es gilt auch für jene Lehrer, die nach den Ferien
nicht mehr weiterbeschäftigt werden – jedoch
nur unter der Voraussetzung, daß sie vor dem 24.
November 2008 eingestellt wurden. Sollten Verträge
noch nicht geändert worden sein, könnte eine
Meldung als arbeitssuchend an die Bundesagentur für
Arbeit bis spätestens 9.
April 2009 erforderlich sein. (GRP) |
Dicke Luft in
unseren Schulen
Innenraumhygiene
ist verbesserungswürdig. Neuer Leitfaden
des Umweltbundesamtes
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Die Folgen von schlechter
Luft sind bei Schülern und Lehrern vor allem
Kopfschmerzen, Müdigkeit und mangelnde Konzentrationsfähigkeit,
was vor allem an zu hoher Kohlendioxidkonzentrationen
infolge luftdichter Fenster oder unzureichendem
Lüften liegt. Hinzu kommen Schadstoffemissionen
aus Baustoffen und Reinigungsmitteln. Zu viel
Feuchtigkeit führt zu Schimmelbefall. Feinstaub
belastet die Gesundheit der Schülerinnen
und Schüler nicht nur auf dem Schulweg, sondern
auch im Klassenraum.
Aus Gründen des Gesundheitsschutzes
sind technische Mängel an Schulen nicht zu
tolerieren. Sanierungsarbeiten werden jedoch mit
dem Hinweis auf andere, als wichtiger bezeichnete
Ausgaben zurückgestellt. Umfassende Sanierungen
erfolgen oft nur dann, wenn direkte Gefahr für
die Gesundheit oder hohe Schadensersatzforderungen
drohen, z.B. bei Asbest oder polychlorierten Biphenylen.
Als weniger wichtig werden dagegen Feinstaub,
Lärmbelastung/Akustik oder Schimmel eingeschätzt.
Ein gutes Raumklima lässt
sich oft mit wenigen Handgriffen herstellen, indem
man zum Beispiel richtig und konsequent lüftet
und beim Renovieren emissionsarme Produkte verwendet.
Auch richtige und schonende Reinigung in Schulgebäuden
spielt eine Rolle.
Das Umweltbundesamtes (UBA)
hat jetzt seinen „Leitfaden für die
Innenraumhygiene in Schulgebäuden“
neu aufgelegt, umfassend überarbeitet und
aktuelle Themen ergänzt. Auf 140 Seiten gibt
es Tipps und Hilfen gegen Feinstaub, Kohlendioxid,
andere chemische Stoffe und akustische Probleme
an Deutschlands Schulen. Ferner enthält er
Ratschläge zur richtigen Sanierung und Renovierung.
Der Leitfaden ist kostenlos
erhältlich unter www.umweltbundesamt.de
Suchwort: 3689. |
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L405
/ 8.3.2009 |
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Ostdeutsche
Lehrer
Wende
der Denkweise und Verhaltensmuster?
Lehrer
hatten in der DDR ein klar umrissenes Erziehungsziel,
für das sie besonders geschult wurden:
Propaganda für die Partei, Lobeshymnen
auf den Sozialismus und die sozialistischen
Bruderländer, allen voran die Sowjetunion,
und die Verdammung des Klassenfeinds im Westen.
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| Die
Autorin und Regisseurin, DDR-Kritikerin
und Friedensaktivistin Freya Klier
beschreibt in eindrucksvoller
Weise, wie ostdeutsche Lehrer zum überwiegenden
Teil noch immer von überholten Denk-
und Verhaltensmustern geprägt sind:
„Früher, in der DDR, war
das alles ganz anders – die Holter-Gysi-Biskyleier...”.
Sie berichtet von westdeutschen Lehrern,
die nach der Wende erwartungsvoll in den
Osten gegangen waren und durch psychischen
Terror und Mobbing ihrer Kollegen recht
schnell wieder zurückgetrieben wurden.
Aber auch von Oasen, in denen man „an
Schülern beobachten kann, was die
Vermittlung von Werten durch glaubwürdige
Autoritäten an Positivem auszurichten
vermag”.
Man erfährt,
wie privaten, freien und kirchlichen Schulen,
in denen ein demokratischer Geist bereits
Einzug gehalten hat, die Zuschüsse
drastisch gekürzt und der Zugang
systematisch erschwert wird. Ganze Jahrgangsstufen
nehmen wieder an der Jugendweihe teil
und der Jugendweihe-Verband (eine Ansammlung
von DDR-Funktionären) darf sich über
finanzielle Förderung eines Staates
freuen, den er verhöhnt: „Man
…müsse nun zunächst durch
diese Gesellschaft, die Bundesrepublik,
hindurch.” |
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„Die
DDR ist quicklebendig”
lautete die Überschrift
über einem Essay der WELT am 11.9.2008.
Dargestellt ist in ausführlichen
Zitaten, wie die ostdeutsche Bevölkerung
auf die Ergebnisse einer Schülerbefragung
zur DDR und das geteilte Deutschland reagierte:
„In nur wenigen Zuschriften
wird Entsetzen geäußert über
das positive DDR-Bild vieler ostdeutscher
Jugendlicher und die damit einhergehende
Verklärung des SED-Staates als soziales
Paradies. … Die weit überwiegende
Mehrzahl der e-Mails und Briefe verteidigt
indes die Sichtweise der ostdeutschen
Schüler leidenschaftlich.”
Literatur:
FU-Studie von Monika Deutz-Schroeder und
Klaus Schroeder: Soziales Paradies oder
Stasi-Staat? Das DDR-Bild von Schülern
– ein Ost-West-Vergleich, München
2008. |
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Die Zitate stammen aus
dem Beitrag „Wir
müssen ja jetzt Westen sein” (pdf
92 KB). Im August 2008 verfaßte
Freya Klier einen neuen Essay über die
Situation in Ostdeutschland mit Schwerpunkt
Lehrer und Schulen: „Die
DDR ist wieder da – und schöner noch
als einst” (pdf 40 KB). Die beiden
Essays sind mit persönlicher Genehmigung
von Frau Klier auch über die Schulkritik-Website
als pdf verfügbar; weitere (www.freya-klier.de/inc/start.html)
können von ihrer Website heruntergeladen
werden. |
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www.freya.klier-art.de
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pdf
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L401 / 16.10./19.12.2008 |
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Lärm im
Klassenzimmer
In
deutschen Schulen ist es überwiegend
zu laut! |
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Eine
Lärmbelastung von unter 55 Dezibel ist
nach Ansicht von Arbeitswissenschaftlern die
obere Grenze für geistige Arbeiten im
Büro. In den meisten deutschen Klassenräumen
erreicht der Lärm bis 75 Dezibel (zum
Vergleich: normales Sprechen in 1 m Abstand:
60; Staubsauger: 70; lautes Rockkonzert: 100–110
Dezibel). |
| Dezibel
=
Schalldruckpegel; logarithmisches Maß
für die Lautstärke; eine Erhöhung
von
10 Dezibel entspricht einer Verdoppelung
(!) der Lautstärke. |
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Der genannte Wert von
55 Dezibel im Büro bezieht sich auf Erwachsene!
Kinder und Jugendliche lernen dagegen erst
im Laufe ihrer Entwicklung, irrelevante Nebengeräusche
„auszublenden”, d. h. sie benötigen
einen bis zu 15 Dezibel höheren „Nutzsignalpegel”
als die störenden Nebengeräusche.
Daher müssen Lehrer, um verstanden zu
werden, die Geräuschkulisse um mehr als
das Doppelte übertreffen.
Nicht nur hohe, sondern
auch mittlere Lärmpegel belasten den
Organismus durch Steigerung des Blutdrucks
und Zunahme der Herzfrequenz. Die Folge ist
eine bis zu 25 % schlechtere Leistung –
nicht nur der Schüler, sondern auch der
Lehrer!
Abhilfe schaffen einerseits
kleinere Schulen und Klassen und andererseits
die Umgestaltung der Klassenräume. Von
den Schulträgern ist zu erwarten, daß
die Orte des Unterrichtens und Lernens zumindest
den akustischen Standards von Büroräumen
entsprechen. Geringere Lärmpegel lassen
sich schon mit einfachen Mitteln (z. B. Schalldämpfung
der Decken) erreichen. Eine weitere Lärmquelle
sind zu laut eingestellte Ohrhörer von
Musicplayern (bis zu 96 Dezibel). Hier richtet
sich die Erwartung zur Aufklärung über
die Folgen (irreparable Hörschäden,
Schwerhörigkeit, Tinnitus) an Eltern
und Lehrer.
Mehr Infos in Beiträgen
von www.schulkritik.de:
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Lehrerverbände (überregional)
a)
in Beamtenbund (dbb) und Tarifunion / Lehrer-Fachgewerkschaften:
Dachverband:
Deutscher Lehrerverband (DL) www.lehrerverband.de
und dessen Mitgliedsverbände:
Deutscher Philologenverband
e. V. (DPhV) www.dphv.de
–
für Lehrer aller Fächer an Gymnasien
Verband Deutscher
Realschullehrer (VDR) www.vdr-bund.de
Bundesverband der
Lehrerinnen und Lehrer an
Wirtschaftsschulen
e. V. (VLW) www.vlw.de
Bundesverband der
Lehrerinnen und Lehrer an
beruflichen Schulen
e. V. (BLBS) www.blbs.de
Verband Bildung und
Erziehung (VBE) www.vbe.de
Verband Hochschule
und Wissenschaft (VHW)) www.vhw-bund.de
Verband Bildung und
Erziehung (VBE) www.vbe.de
Katholische Erziehergemeinschaft
(KEG) www.keg-bayern.de/deutschland
b)
im Deutschen Gewerkschaftsbund:
Gewerkschaft
Erziehung und Wissenschaft (GEW) www.gew.de
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Vorsicht: Scientology
Schon im vergangenen Jahr berichtete
der Deutsche Philologenverband (www.dphv.de
) über die intensiven Bemühungen von Scientology
bzw. des in Kopenhagen ansässigen „Library
Donation Service“, mit aggressiver Werbung und
viel Geld auf Jugendliche und Bildungseinrichtungen
Einfluß zu nehmen“. Bei der Zusendung
von Informations- und Unterrichtsmaterial, insbesondere
für den Religions- und Ethikunterricht, ist nach
wie vor größte Vorsicht geboten!
pdf
(in Arbeit) / L403 /
16.10.08 |
UNICEF-Lehrerservice
Brauchbare
Tipps auf den Webseiten des Kinderhilfswerks
Wenig bekannt ist der vom Kinderhilfswerk
der Vereinten Nationen angebotene Lehrer-Service (www.younicef.de/lehrerinfos.html
). Angeboten werden Unterrichtsbesuche (ehrenamtliche
Mitarbeiter, Beteiligung an Projekttagen, Informationsveranstaltungen),
überwiegend kostenlose Materialien und Downloads
in einer Mediathek, Ausleihe von Fotoausstellungen
zu verschiedenen Themen und zahlreiche Unterrichtsmaterialien,
auch von weiteren Nichtregierungsorganisationen.
L404
doc.info / pdf
(in Arbeit) |
| Literatur
Zum
Beitrag:
Schwerpunktforschung
u. a. an der Universität Bremen. Zusammenfassungen
und Downloads finden Sie unter www.isf.uni-bremen.de
.
Die entsprechenden Arbeiten sind z. T. in der Reihe
„Forschungsberichte der Bundesanstalt für
Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Dortmund (BAuA)”
www.baua.de
veröffentlicht. |
Bildung
in Deutschland 2008
(Neuerscheinung)
352
S.; Bielefeld (WBV Bertelsmann); ISBN 978-3-7639-3663-2);
39,90 €. Eine pdf-online-Version dieses zweiten
nationalen Bildungsberichts für Deutschland (Gesamtschau
aller Bereiche des Bildungssystems) finden Sie im
Internet unter www.bildungsbericht.de
Bildungsmonitor
2008
(Neuerscheinung)
174
S.; Forschungsbericht des Instituts der deutschen
Wirtschaft Köln im Auftrag der Initiative Neue
Soziale Marktwirtschaft (INSM). Eine pdf-online-Version
und eine Kurzfassung finden Sie im Internet unter
www.insm-bildungsmonitor.de

Bildung
neu denken! Das Zukunftsprojekt (2003);
Hrsg: vbw, Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft
– 353 S.; Opladen (Leske+Budrich; ISBN 3-8100-4110-6);
24,90 €.
Bildung
neu denken! Das juristische Konzept (2005);
Hrsg: vbw, Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft
– 204 S. Wiesbaden (VS Verlag f. Sozialwiss.);
ISBN 3-531-14825-7); 22,90 €.
Bildung
neu denken! Das Finanzkonzept (2004);
Hrsg: vbw, Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft
– 189 S. Wiesbaden (VS Verlag f. Sozialwiss.);
ISBN 3-531-14324-7); 19,90 €.
Links
www.kultusministerium.hessen.de

http://bildungsklick.de/s/hessen-k
– „bildungsklick”-Infos
des Hessischen Kultusministeriums mit Sammlung der
Pressemeldungen
www.zum.de
– Zentrale für
Unterrichtsmedien im Internet
e.V. (Dienstleister für Schulen und nicht-kommerzielle
Bildungsserver), kostenlose Benutzung der Datenbanken
und Übernahme von Suchformularen; mit Lehrerportal
(nach Registrierung)
www.lehrer-online.de
– Lehrer-Forum mit aktuellen
Nachrichten und Archiv
www.schulen-ans-netz.de
– bla bla
www.weiterbildung-fuer-schulen.de
– Forum Eltern und Schule/Austausch
und Begegnung
www.bmbf.de
–
Bundesminist. f. Bildung u. Forschung (viele
Schriften und pdf)
www.destatis.de
–
Statistisches Bundesamt Deutschland (mit Auskunftsdienst)
www.bpb.de
–
Bundeszentrale für politische Bildung
| www.schulkritik.de
(16.10.08)
Schulmisere: Die
Betroffenen machen Druck!
Harte
Zeiten für unfähige Pädagogen
und Bürokraten!
Nach 40 Jahren
Bildungsnotstand und mehrfach mißlungenen
Reformversuchen gibt es jetzt ein neues und
wirksames Konzept, das deutsche Bildungselend
zu beenden: Schüler, Eltern und Lehrer
nehmen die Sache selbst in die Hand!
Erste Erfahrungen:
Es funktioniert!..…weiter… |
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