Lehrer
befinden sich in der unglücklichen Situation,
für eine ganze Reihe von Mißständen,
deren Ursachen sie nicht zu verantworten haben, als
Schuldige zu gelten. Auch ihre eigenen Belange, besonders
die Arbeitsbedingungen (deren Qualität sie mit
ihren Schülern teilen), sind wenig erfreulich.
Dies bedarf der Änderung.
Aus dem Schulbereich
dringt bisher nur wenig „nach außen”.
Alle Betroffenen – besonders Lehrer, Schüler
und Eltern – sind ängstlich bemüht,
ihre Anonymität zu wahren. Lehrer und Schulleiter
verstecken sich hinter der Maske behördlicher
Vorschriften und Schutzbestimmungen; Eltern und Schüler
befürchten Racheakte und Vergeltung. Als Folge
davon werden Mißstände nicht bekannt und
nicht geahndet – und können so auch nicht
behoben werden!
Resignation ist der falsche
Weg! Mit Zivilcourage gegen Mißstände
vorgehen, diese offenlegen und damit Veränderungen
bewirken. Schukritik hilft!
„Man sollte das Ansehen
von Schulen und Lehrern in der Öffentlichkeit
nicht noch weiter schädigen, indem man kritisch
über ihre Arbeit und Qualität berichtet”,
ist ein ehrenwertes Argument, aber falsch gedacht!
Zu glauben, daß die umfassende Offenlegung
in Zeiten des Internets auf Dauer zu verhindern
wäre, ist weltfremd!
Für die Medien sind
negative Meldungen (Sensationen) wertvoller als
positive, weil sie sich an den vermeintlichen Wünschen
von Lesern und Zuschauern orientieren. Auch hierdurch
wird das Ansehen eines Berufsstands geprägt.
Und das wird auch so bleiben, wenn niemand ein wirksames
Gegengewicht bereithält!
Lehrerkritik
– von Lehrern für Lehrer!
Unsere herzliche Bitte an alle
Kollegen: Werden Sie aktiv! Halten Sie dagegen! Senden
Sie uns positive Berichte über wirksame Reformen,
erfolgreiche Schulen, ein gutes Arbeitsumfeld oder
hohen Lernerfolg der Schüler! Zeigen Sie, daß
es auch anders geht! Mit positiver
Schulkritik!
Harte
Zeiten für unfähige Pädagogen und Bürokraten!
Nach 40 Jahren
Bildungsnotstand und mehrfach mißlungenen Reformversuchen
gibt es jetzt ein neues und wirksames Konzept, das
deutsche Bildungselend zu beenden: Schüler, Eltern
und Lehrer nehmen die Sache selbst in die Hand!
Nicht ohne Stolz berichtete
im Jahre 2005 der Schulleiter eines Hessischen Gymnasiums
von seiner eigenen Schülerzeit, als ihn seine
Lehrer mit Pügel bestraften und ihm dies „nicht
geschadet hätte”. Mit bedauerndem Gesichtsausdruck
bekräftigte er, unsere heutigen Gesetze seien
schuld, daß der Rohrstock als wirksames Zuchtmittel
keine Verwendung mehr findet. Dieser Schulleiter –
er wurde glücklicherweise in die vorzeitige Pension
verabschiedet – wäre besser frühzeitig
in die USA ausgewandert.…weiter…
Es gibt gute und schlechte Lehrer.
Doch in der Öffentlichkeit sind vor allem die
schlechten präsent und prägen das Berufsbild.
Erstaunlich, daß die guten Lehrer es einfach
hinnehmen, daß die schlechten ihren Ruf noch
weiter ruinieren. Können sie sich nicht durchsetzen?
Durch stärkeren Wettbewerb könnte dieses
Problem behoben werden!.…weiter…
Sinn und
Unsinn von Schul-Hospitationen (Schülerbeitrag,
14 Jahre)
Hospitationen (Unterrichtsbesuche)
sollen angehenden Lehrern helfen, den Einstieg in
ihren Beruf zu finden. Ein erfahrener Fachlehrer bespricht
und bewertet die Art und Weise des durchgeführten
Unterrichts. Bei vorher angekündigten Hospitationen
bekommt der Fachlehrer mit den Schülern eingeübte
Theaterstunden vorgeführt.…weiter…